
Implizites Wissen
Jahrzehnte Urteilskraft — an Ihre Person gebunden, nirgends dokumentiert, für niemanden zugänglich. Noch.
Jahrzehnte · ungehobenVerfahren · Stufe I–III
Vier Jahrzehnte Entscheidungen haben in Ihnen etwas erzeugt, das in keinem Organigramm, keinem Handbuch und keiner Nachfolgeregelung steht: Urteilskraft. Wir stellen die richtigen Fragen, lange genug, in der richtigen Reihenfolge — und bauen aus Ihren Antworten ein Modell Ihres Denkens.
Täglich eine einzige, präzise Frage — dort, wo Sie ohnehin denken: auf Ihrem Telefon. Jede Frage baut adaptiv auf Ihren bisherigen Antworten auf und bohrt dort nach, wo Ihre Erfahrung am dichtesten ist: kritische Entscheidungen, Fehleinschätzungen, Grauzonen, Bauchgefühle, die sich als richtig erwiesen.
Aus Episoden werden Muster. Ihre Antworten werden methodisch verdichtet zu Heuristiken, Entscheidungsregeln, Prioritätenordnungen und Grenzfällen — dem eigentlichen Gerüst Ihres Urteilsvermögens, das Sie selbst so nie aufgeschrieben hätten.
Das strukturierte Wissen wird in ein maschinell nutzbares Mind Model überführt: abfragbar im Dialog, integrierbar in Ihre Organisation, trainierbar auf neue Lagen. Ihr Denken — verfügbar, auch wenn Sie nicht im Raum sind.

Jahrzehnte Urteilskraft — an Ihre Person gebunden, nirgends dokumentiert, für niemanden zugänglich. Noch.
Jahrzehnte · ungehoben
Täglich eine präzise Frage auf Ihr Telefon — Critical Decision Method, Laddering, Grenzfallfragen. Episode für Episode.
30 Tage · 1 Frage / Tag
Aus Episoden werden Muster: Heuristiken, Entscheidungsregeln, Grenzfälle — das Gerüst Ihres Urteilsvermögens.
Muster statt Anekdoten
Ihr Denken als maschinell nutzbares Modell: abfragbar im Dialog, integrierbar in Ihre Organisation — und in Ihrem Besitz.
Abfragbar · übertragbar · IhresAbb. 1 — Externalisierung impliziten Wissens nach der mindmodels-Methode. Der tägliche Kurz-Dialog (Critical Decision Method, Kontrast- & Grenzfallfragen, Laddering) hebt episodisches Erfahrungswissen; die laufende Verdichtung überführt es in drei modellierbare Ebenen, aus denen das persönliche Mind Model entsteht. Verfahren: Christopher Peterka, gannaca.
Der Seriendialog rotiert sechs Elizitationstechniken, jede hebt eine andere Schicht des Entscheidungswissens:
Die Reihenfolge ist kein Zufall, sondern ein vorab festgeschriebenes, auditierbares Protokoll — Fragetechnik und Tageszeit rotieren nahezu orthogonal, damit Muster sauber zuzuordnen sind.
Die Methode arbeitet mit Elementen des Experience Sampling (Ecological Momentary Assessment, Shiffman et al. 2008): Fragen erreichen Sie zu systematisch variierten Tageszeiten. Antwortlatenz, Modalität und Ausführlichkeit werden — mit Ihrem Wissen und Einverständnis — als Kontextsignale mitgelesen.
So entsteht nicht nur ein Bild was Sie urteilen, sondern wann Ihr Urteil analytisch, wann es assoziativ arbeitet. Für das spätere Modell ist das Gold: Es lernt auch die Betriebsbedingungen Ihres Denkens.
Wie sieht Urteilskraft aus, wenn man sie sichtbar macht? Vier Modelle, vier völlig verschiedene Architekturen — denn ein Dealmaker denkt anders als ein Verhandler, ein Portfolio-Stratege anders als ein Krisen-Entscheider. Die Skulpturen zeigen, was die Methode hebt: Struktur, Dichte und Wege eines je einzigartigen Denkens.

Dichtes Beziehungsnetz, wenige, dafür hochbelastbare Knoten: Opportunitäten werden über Menschen erkannt, nicht über Listen.

Geschichtete Szenarien, jede Ebene ein Verlauf: Positionen, Rückfallpositionen, Exit-Punkte — transparent bis zur letzten Instanz.

Ein Raster mit gewichteten Kreuzungen: Kapital, Zeit und Aufmerksamkeit fließen dorthin, wo sich Knoten verdichten.

Ein komprimierter Kern — und immer drei Auswege: Wer Krisen führt, denkt zuerst in Optionen, dann in Ursachen.
Abb. 2 — Vier Urteils-Architekturen. Künstlerische Materialisierungen realer Modelltypen aus der mindmodels-Werkstatt. Ihr Modell wird anders aussehen — das ist der Punkt.
Die Probe ist der kleine Beweis in sieben Tagen, voll anrechenbar auf Stufe I. Das Mandat ist der ganze Weg: 30 Tage, ein Modell, Ihr Eigentum. Für Hochschulen und Organisationen gibt es das Jahrgangs-Programm.